Warum Fotografieren den Blickwinkel verändert

Bevor ich die Fotografie als Hobby für mich entdeckt habe, war ich blind. Zum Glück nicht im wahren Sinne des Wortes, ich habe schlicht und ergreifend weniger gesehen. Sonnenstrahlen, die sich in Pfützen spiegelten, Tau, der im Licht glitzerte oder kleinste Details, die wunderschön von der Natur geschaffen wurden – ich habe sie nicht entdeckt!

Das änderte sich dann mit den ersten Bildern. Nach und nach öffnete sich für mich eine ganz neue großartige Welt. Mir erging es schon mehrfach, dass ich angesprochen  und gefragt wurde was ich denn da fotografiere. Aber wie erklärt man jemandem was das eigene Auge sieht, wo man doch ahnt, dass diese Welt den meisten (die nicht fotografieren) verschlossen bleiben wird?

Daher habe ich heute ein schönes Beispiel für euch, was bildlich erklärt was ich sehe und vielleicht seht ihr dadurch zukünftig ebenfalls ein bisschen mehr.

Die meisten Menschen werden nur einen Feldrand sehen, ein bisschen Tau und spüren, dass es kalt ist.

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Und das ist das was ich sehe, während ich die Sonnenstrahlen im Nacken fühle…

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Und wenn ich dann eh einmal unterwegs bin, sehe ich noch das…

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In diesem Sinne wünsche ich euch in 2017 viele schöne Augen – Blicke und haltet die Augen offen. Es kann nie schaden!

 


16 Gedanken zu “Warum Fotografieren den Blickwinkel verändert

  1. Ich weiß genau was Du meinst. Seit diesem Jahr habe ich Dank neuer Kamera mein Hobby intensivieren können. Und plötzlich geht man mit offenen Augen durch die Welt. Ich erwische mich jetzt auch ganz oft im Alltag dabei wie ich besondere Dinge entdecke und mich dann ärgere keine Kamera dabei zu haben.

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  2. Wow. Was für tolle Bilder!
    Ich gehe schon lange mit dem Gedanken schwanger, mir eine Kamera zu kaufen, um das Leben um mich herum neu zu entdecken. Mal sehen, vielleicht wage ich 2017 ja diesen Schritt und öffne meine Augen!

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  3. Egal wo? Dann hier 😉 Also mein Kommentar. Weil ich Deine Bilder sehr mag. Und meine Freundin, Fotografin, auch so einen Blick hat und ich Euch ein kleines Bisschen drum beneide 😉

    Alles alles Gute für Dein 2017 ❤

    Bine

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  4. Die Bilder sind wirklich richtig toll und zeigen das, was meist nur dann gesehen wird, wenn man sich die Zeit nimmt genau hinzusehen… Und das ist in unserer hektischen Zeit leider viel zu selten… Schön, dass Du uns diese Zeit in Form Deiner Bilder gibst… :-*

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  5. Zu Weihnachten habe ich mein lang ersehntes Makroobjektiv bekommen! Es ist mir schon jetzt das liebste.
    Für 2017 wünsche ich Dir und deiner Familie alles Gute!
    Liebe Grüße aus Wien,
    Judith

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  6. Vielen Dank für diesen Beitrag. Es ist das erste mal, dass ich eine befriedigende Antwort auf die Frage, warum fotografieren bekommen habe.
    Für mich ist es eine Sehschule. Bilder die mir ins Auge stechen, aufnehmen und veröffentlichen um anderen Sehbegeisterten Anregungen zu geben. Und täglich meinen Blick schärfen.

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