Kate Eberlen – Miss you

Eine Sekunde lang treffen sich ihre Blicke, doch bevor sie sich anlächeln oder ein paar Worte wechseln können, ist der Moment schon wieder vorbei. Von da an beginnt für Tess und Gus eine Reise, die sich Leben nennt. Große und kleine Augenblicke warten auf sie, Kummer und Freude. Doch beide ahnen, dass sie Wege gehen, die nicht glücklich machen. Weil ihnen das Entscheidende fehlt. Was sie nicht wissen: Tess und Gus sind perfekt füreinander, und obwohl sie sich längst begegnet sind, haben sie es nicht bemerkt. Wann ist der alles entscheidende Moment für die große Liebe endlich da? (Kurzbeschreibung laut Amazon)

Ich habe eine geradezu eine Sympathie für große Dramen, herzzerreißende Lovestorys und schicksalhafte Begegnungen. Daher freute es mich sehr, als ich „Miss you“ als Überraschungspost vom Verlag erhielt und vorablesen durfte.
Die Kurzbeschreibung versprach eine perfekte, schicksalhafte, emotionsgeladene und vor allen Dingen „Herzklopfen machende“ Story.

Tess und Gus begegnen sich zum ersten Mal auf einer Reise in Florenz, um sich in der nächsten Sekunde schon wieder aus den Augen zu verlieren. Durch Perspektivwechsel erfährt man als Leser jedoch, dass sie sich in den nächsten Jahren mehrere Male fast wiedersehen. Diese Fast – Begegnungen sind von der Autorin geschickt entwickelt und haben bei mir ein sogar ein bisschen Herzklopfen verursacht.

Die ganze Story zwischen Tess und Gus ist voller Emotionen, denn Tess hat nicht gerade ein leichtes Leben. Gus hingegen wächst zwar in einer eher gutsituierten Familie auf, steht aber immer im Schatten seines tödlich verunglückten Bruders.
Beide verlieben sich auch, aber eben nicht in den Partner fürs Leben. So steuern beide auf das Ende des Geschichte zu und ich bin jetzt ein bisschen „geschädigt“.

Anders kann ich es nicht ausdrücken. Ich habe vor Jahren „Zwei halbe Leben“ gelesen und das ist für mich DIE Lovestory schlechthin. Groß, mit wahnsinnig tollen Charakteren und einem Ende was wirklich großartig war – auch ohne Happy End.
Etwas ähnliches – auch gerne mit Happy End – habe ich von „Miss you„erwartet. Aber leider, leider, leider war es nicht so. Nicht mal annähernd.

Das Ende wurde regelrecht zusammengeknüllt, auf wenige Seiten. Ja, ich hatte das Gefühl, dass hier der Abgabetermin drückte und man UNBEDINGT fertig werden musste. Da hätte so viel anders gemacht werden können. Wo war plötzlich diese Intensität der Worte, der Liebe zu Seiten füllenden Emotionen? Alles weg.

Schade eigentlich…

Daher empfehle ich „Miss you“ leider nur eingeschränkt. Wer sich für das Buch bei mir bewerben möchte, darf gerne einen Kommentar hinterlassen.
© Ricarda Ohligschläger

 


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