Nele Neuhaus – Die Lebenden und die Toten

Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und gerade festgestellt, dass ich meine Meinung dazu noch gar nicht kundgetan habe, dabei ist es definitiv „weiterempfehlungswert“.

Als Pia Kirchhoff in die Flitterwochen aufbrechen möchte, hat sie nicht mit den zwei erschossenen Frauen gerechnet, die ihr dabei einen Strich durch die Rechnung machen. Beide Frauen wurden aus dem Hinterhalt direkt in den Kopf niedergeschossen. Die Fälle ähneln sich im Detail und schnell wird der Druck auf die Ermittler groß.

Bei den Ermittlungen stoßen Kirchhoff und von Bodenstein auf Ungereimtheiten. Es geht um Organspenden, ärztliches Versagen und um Geld – viel Geld. Ich bin ehrlich, dass ich wieder einmal mehr Zweifel bekommen habe, ob ich je Organspenderin werden soll, da ich hier für mich schlichtweg Realität und Fiktion nicht trennen kann und mir sicher bin, dass beides sich im Buch vereint.

Nele Neuhaus hat dieses Thema sehr gut umgesetzt und damit einen Kriminalroman geschaffen, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die negativen Rezension kann ich gar nicht nachvollziehen, weil Spannung nun wirklich zur Genüge vorhanden war. Die Dramatik spitzte sich sogar noch zu als unvorhersehbare Wendungen weitere Tragödien offenbarten.

Für mich war „Die Lebenden und die Toten“ ein Lesehighlight in 2015!
© Ricarda Ohligschläger


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