Taylor Jenkins Reid – Neun Tage und ein Jahr

Elsie weiß: Ben ist ihre große Liebe, und so sagt sie Ja, als er nur ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung um ihre Hand anhält. Doch neun Tage nach der Hochzeit kommt Ben bei einem Unfall ums Leben. Erschüttert von ihrem Verlust steht Elsie im Krankenhaus Bens Mutter Susan gegenüber – die bisher nichts von ihrer Schwiegertochter wusste. Was mit einem Zusammentreffen voller Ablehnung beginnt, wird die beiden ungleichen Frauen für immer verändern. (Kurzbeschreibung laut Diana – Verlag)

Neun Tage und ein Jahr“ erzählt die Liebesgeschichte von Ben und Elsie, die so kurz wie heftig war. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick und doch hat Ben Geheimnisse vor Elsie. Doch das größte seiner Geheimnisse ist Elsie selbst, denn von ihr hat er bisher noch nicht einmal seiner verwitweten Mutter erzählt.

Wie dumm also, dass Susan erst nach dem Tod ihres Sohnes von seiner Hochzeit erfährt und sich neben der Trauer auch mit ihrer Schwiegertochter auseinander setzen muss. Diese steht eh schon völlig neben sich und würde wohl ebenfalls der Welt den Rücken kehren, wenn nicht ihre beste Freundin Ana sie auffangen würde.

In Rückblenden wird die Liebe zwischen Ben und Elsie, und ebenso seine Beziehung zu seiner Mutter und Elsies Verhältnis zu ihren Eltern offenbart und es wird klar, dass die zwei nicht ohne Grund eine ganz besondere Beziehung hatten. Bis zu Bens Tod.

Für alle ist es eine harte Zeit und trotzdem findet eine Annäherung zwischen Susan und Elsie statt, die vieles erklärt und den Weg für eine wunderbare Verbindung ebnet.

Wenn man diesen Roman verschlingt (was anderes bleibt einem gar nicht übrig!) wird man gar nicht umhin kommen über das eigene Leben und die Liebe nachzudenken. Gehen wir nicht viel zu oft viel zu lasch mit dem Glück um das wir haben? Ein „Ich liebe dich!“ ist nicht zu viel verlangt, ein „Schön, dass es dich gibt!“ ebenso nicht und eine Umarmung kostet weniger Zeit als man denkt. Aber das herz sollte dabei eine Rolle spielen, denn vielleicht haben wir weniger Zeit als wir denken…
© Ricarda Ohligschläger


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