Kerstin Hohlfeld – Ich heirate einen Arsch

am

Für alle Frauen, die schon mal einen Kerl auf den Mond schießen wollten…

Luisa ist jung und ehrgeizig, und sie hat einen hinreißenden Arsch, denkt Björn. Björn ist Chefredakteur, Luisas Boss, und ein echter Arsch, denkt Luisa. Zwei wie sie können gar nicht zusammenkommen – tun sie aber doch, und damit ist das Chaos vorprogrammiert, denn Luisa ist nicht das willige Weibchen, das sonst Björns Beuteschema ist. Und Björn, der geübte Womanizer, merkt auf einmal, dass er von Luisa mehr will als nur ihren Hintern … (Kurzbeschreibung laut Amazon)

So doppeldeutig wie der Titel des Buches klingt, so „zweigleisig“ wird in „Ich heirate einen Arsch“ die aufwühlende und emotionsgeladene Liebesgeschichte zwischen Luisa und Björn erzählt. Im ersten Moment dachte ich noch, dass es das doch schon xMal gibt: junge dynamische Frau verliebt sich in viel älteren erfolgreichen Chef. Klar gibt es das auch. Aber eben nicht so!

Denn „Ich heirate einen Arsch“ wird aus zwei sich abwechselnden Perspektiven erzählt, in denen der Leser so manches Missverständnis hautnah miterleben kann. Es gibt etliche Momente in denen ich die zwei gerne selbst an die Hand genommen hätte um die zwei Turteltäubchen zusammenzubringen! Und dann gab es auch wieder Situationen wo ich dachte: „Luisa, lass die Finger von dem. Das ist eben ein Arsch!“

Es ist wie so manches Mal im Leben, man liebt, streitet und versöhnt sich. Doch was dieser Roman am Ende für eine Überraschung bereithält, damit hätte ich NIEMALS gerechnet. Persönlich fand ich das Ende so doof (sorry!), dass ich das Buch mit einem großen Fragezeichen im Kopf zuklappte. Und jetzt?, dachte ich. Und das denke ich immer noch.

Jetzt muss dringend eine Fortsetzung her, die MICH versöhnt und die mir noch einmal so aufregende Leseaugenblicke beschert. Schließlich möchte ich gerne noch einmal so mit fiebern, dass ich mich fast schon selbst in Björn verliebe, auch wenn er ein Arsch ist. 😉
© Ricarda Ohligschläger

 

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Cappuccino-Mama sagt:

    Ja, sehr doppeldeutig der Titel. *grins* Ich liebe die Rosa-Redlich-Reihe von Kerstin Hohlfeld – leider erscheint demnächst der letzte Teil. Tja, und so mancher Traumprinz entpuppt sich mit der Zeit als Arsch. Ein überraschendes Ende finde ich ja grundsätzlich gut, auch wenn ich persönlich so manchem Buch ein anderes Ende verpasst hätte. Und manche Frauen stehen eben auf Ärsche (-manche Männer auch – allerdings eher auf wohlgeformte Knackärsche.)

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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  2. sandravahle sagt:

    Leider war ich persönlich sehr enttäuscht von diesem Roman, der auf eine sehr vorhersehbare Art und Weise das in den Medien übliche propagierte Mann- und Fraubild widerspiegelt, mit einer anrührenden Liebesgeschichte hatte das relativ wenig zu tun. Dabei begann der Roman so spritzig und vielversprechend…

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  3. Anonymous sagt:

    Der Schluss des Buches war auch für mich unbefriedigend, inzwischen denke ich allerdings, dass dieser Schluss Raum für eigene Fortsetzungs-Phantasien lässt – das Ende ist somit für jede Leserin und jeden Leser individuell.

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