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Mit ‘Steffi von Wolff’ getaggte Artikel

Montag
- hatte ich ganz tollen Besuch von meiner Rehafreundin Michaela und ich hoffe, dass das nächste Wiedersehen bald folgt
- zum Abschluss des tollen Tages waren wir am Abend Pizza essen; zwei Stücke - den Rest aß der Mann am Dienstag

Dienstag
- hatte ich ein schönes Telefonat mit Kim Schneyder, die eventuell in 2013 zur Wiederholungstäterin bzgl. Wohnzimmerlesung wird
- Außerdem erhielt ich ebenso für eine Wohnzimmerlesung die Zusage von Martina André, die dann “Flamme von Jamaika” lesen wird

Mittwoch
- war ich mit meiner Freundin Heike frühstücken. Es war richtig schön!
- Außerdem erreichte ich den U120 (Unter 120 Kilo). Das bedeutet eine Gesamtabnahme von über 52 Kilo.
- am Abend musste ich ein paar dicke Tränen heulen, da mir das Ganze manchmal noch so unwirklich erscheint

Donnerstag
- war recht ereignislos

Freitag
- dagegen war der ereignisreichste Tag der ganzen Woche
- ich “feierte” den ersten Jahrestag meiner Antragsstellung für eine adipositaschirurgische Maßnahme
- ich probierte nach über 10 (es können auch viel mehr sein!) Jahren ein Kleid
- ich war beim Arzt wegen meiner Blutwerte
- schrieb ich mir Mails mit meiner Lebensretterin Steffi von Wolff, ohne die ich nie diesen Weg gegangen wäre
- aß ich Sushi
- bekam ich einen Blumenüberraschungsgruß
- war abends zu Gast bei Stefanie Leo, wo Jutta Wilke aus ihrem spannenden Buch “Schwarz wie Schnee” las

Samstag
- bekam ich meinen Laptop wieder
- musste ich einsehen, dass ich Videos vorerst nicht mehr drehen kann, weil der Laptop das nicht mehr packt :-(
- trank ich Sekt mit Rosmarinsirup
- begann ich dieses Buch

Sonntag
- fotografierte ich ein bisschen “November
- schrieb ich die längst überfällige Rezension zu diesem Buch
- sah ich abends diesen Film

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Eine nette, humorvolle Story für den kleinen Lese – Hunger zwischendurch

“Ausgebucht” ist der zweite Roman für junge Erwachsene der Autorin Steffi von Wolff.
Wer ihre Bücher kennt, weiß bereits, dass es bei ihren Geschichten sehr kurios, verrückt und manchmal sehr durcheinander zugeht.

Die Zwillingsschwester Dine und Katinka haben sich alles andere als lieb und zanken sich tagein tagaus wie die Kesselflicker.
Als sie von ihrer Urgroßmutter das marode Hotel “Friesenzauber” erben und das auf Vordermann bringen sollen, ahnt man bereits Schlimmes und wie könnte es anders sein: die Zankereien werden noch schlimmer.
Urgroßmutter Fanny von Lehndorf hat den beiden Kampfhennen nämlich eine Bedingung gestellt. Sie müssen das Hotel gemeinsam auf Vordermann bringen und die Million gibt es erst, wenn es ihnen gelingt, dass das Hotel für drei Monate in Folge ausgebucht ist.
So verschlägt es die Dine und Katinka kurzerhand nach Altkirchtrup. Die hiesigen Bewohner empfangen die neuen Hotelbesitzer jedoch alles andere, als mit offenen Armen.

Wer kurzweilige, verrückte Unterhaltung sucht ist mit diesem Buch auf alle Fälle richtig beraten. Ein flotter Schreibstil, kurze Kapitel und freche, vor Dialekten strotzende Dialoge sorgen für das gewisse Quäntchen Amüsement. Hin und wieder hatte ich ein bisschen das Gefühl den eigentlichen Faden zu verlieren, aber irgendwann hatte ich ihn zurück.
Steffi von Wolff jongliert wie selbstverständlich mit etlichen Klischees und ihre Figuren sind gewohnt überzogen.
Aber auch hier werden Wandlungen vollzogen.
So beschließt die im Akkord einweckende Merit nach etlichen Jahren doch noch hier Haus zu verlassen und die Schwestern raufen sich zusammen.

Fazit: Eine nette, humorvolle Story für den kleinen Lese – Hunger zwischendurch.
© Ricarda Ohligschläger

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Da ist für jeden Geschmack etwas dabei

Diese Kurzgeschichtensammlung hat es in sich. Zeigt sie uns doch wie wir uns verhalten, wenn wir verliebt sind. Egal ob glücklich oder unglücklich ‘ hier wird sich jeder irgendwo wiederfinden.

“Liebe macht doof” beinhaltet 21 Kurzgeschichten von Autoren wie zum Beispiel Anne Hertz, Kerstin Gier, Jana Voosen, Gabriella Engelmann und Anette Göttlicher. Herausgegeben wurde die Sammlung von Steffi von Wolff, die es sich nicht hat nehmen lassen ebenso ihrer Beitrag dazu zu tun. Und meine Neuentdeckung des Jahres 2010 hat auch einen Beitrag verfasst: Gernot Gricksch!

Er ist aber nicht der einzige männliche Autor in diesem Buch, keine Angst. Daher würde ich auch nicht sagen, dass es sich hierbei um ein hundertprozentiges Frauenbuch handelt. Sehr lobenswert.

Die Geschichten reichen von nachdenklich bis amüsant, skurril bis romantisch. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Schwierigkeit bei Kurzgeschichten ist ja immer seine Protagonisten kurz und knapp, aber trotzdem interessant zu gestalten. Obendrein muss die Story auch noch spannend sein, am besten mit einer überraschenden Pointe. Das ist den Autoren sehr gut gelungen.

Interessant an Kurzgeschichtensammlungen finde ich immer die Entdeckung neuer Autoren. Man kann Schreibstile direkt vergleichen und sich so ein Bild machen.
Kirsten Rick kannte ich bisher noch gar nicht und bin nun auf sie aufmerksam geworden.

Fazit: Abwechslungsreicher Lesespaß zum Verlieben, denn doof ist immer noch besser als ohne Liebe.:-)
© Ricarda Ohligschläger

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Kaum zu glauben, dass sie alle Figuren selbst spricht. Da fragt man sich, ob das nicht eher einer multiplen Persönlichkeit zuzuschreiben ist

HÖRPROBE

Sanni Prinz glaubt an die große Liebe. Nicht umsonst hat sie ihre große Liebe Marc geheiratet. Doch als Sanni von einem dreimonatigen Australientripp zurück kommt, ist der spurlos verschwunden. Und nicht nur, dass Sanni plötzlich ohne Mann dasteht, nein auch ihre Möbel, ja sogar ihre ganze Wohnung ist weg. Weiterverkauft an fremde Leute! In Sannis Herzen herrscht Leere, genauso wie auf ihren Bankkonten. Von ihrem früheren Leben bleibt ihr nur noch ein Koffer, eine schmerzhafte Erinnerung und ein Didgeridoo.
Das Hier und Jetzt sieht komplett anders aus. Muss Sanni sich jetzt als Didgeridoo – Spielerin auf dem Kiez ihren Lebensunterhalt verdienen?

Angesichts dieser Zukunftsaussichten erscheint es ihr schon fast wie eine kleine Genugtuung, dass sie nicht allein auf Marcs Heiratsschwindel herein gefallen ist.

Skuril geht es zu bei Steffi von Wolff. Schräge Typen wie Lebkuchenherzenbudenbesitzer, Baumchirurgen, Analphabeten – Steffi von Wolff ist keine Nuss zu hart!

Daher agiert sie höchstpersönlich als Sprecherin dieses Hörbuchs, was sich angesichts der Tatsache, dass sie so ihr Comedytalent hochgradig unter Beweis stellen kann als “Ear”catcher herausstellt. Kaum zu glauben, dass sie alle Figuren selbst spricht. Da fragt man sich, ob das nicht eher einer multiplen Persönlichkeit zuzuschreiben ist.
Ich muss zugeben, dass mich die Story als Buch nicht hundertprozentig überzeugt hatte. Als Hörbuch ist sie aber dafür umso brillanter.

Köstlich allerdings – wie auch im Buch – die Figur des kleinen Titus. Grauenhaft verzogen, vorlaut und nervig ohne Ende. Ein Paradebeispiel für eine fehlgeschlagene Erziehung!

Fazit: Nach diesem Hörbuch hat man ohne Zweifel ein paar Lachfältchen mehr.
© Ricarda Ohligschläger

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Die ideale Weihnachtslektüre für alle, die von gezwungener Besinnlichkeit die rote Nase voll haben

Es dürfte mittlerweile wohl allen bekannt sein, dass Weihnachten nicht immer und überall glimpflich, harmonisch und von Besinnlichkeit überschüttet abläuft. Viel zu oft steht die gestresste Hausfrau Tage vorher in der hoffentlich auf hochglanzgescheuerten Küche, um der Familie, die sich endlich mal wieder zusammengerauft hat, zum Fest der Liebe einen Braten vorzusetzen.
Leider geschieht das oftmals nicht ohne die zerknirschten Bemerkungen der Schwiegermutter, die ja eh alles besser kann oder dem Onkel, der schon vor dem Essen die achte Flasche Bier leer gesoffen hat.
Mit ähnlichen (vor)weihnachtlichen Desastern beschäftigen sich die Autoren von “Lustig, lustig, tralalalala: Witziges zum Weihnachtsfest”
Da wird die Geliebte mal kurzerhand ins Schaufenster gesperrt, der untreue Ehemann entlarvt oder der Weihnachtsmann lässt seine Kutsche von Ziegen, Pinguinen und Schweinen ziehen.
Allerdings rieseln auch immer wieder nachdenkliche Zwischentöne mit hinein und geben dem Ganzen die nötige Abwechslung. Doch die kommt eh nicht zu kurz, denn neben Steffi von Wolff und Anne Hertz sind Autoren wie Hans Rath, Oliver Uschmann, Horst Evers und Mirja Boes dabei, um nur einige zu nennen.
So ist dieses Buch eine tolle Möglichkeit neue Autoren kennenzulernen und der ein oder andere davon wandert mit Sicherheit demnächst noch als “Soloprogramm” in mein Buchregal.
Gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit sollte man sich viel öfter mal Zeit nehmen für ein gutes Buch. Warum dann nicht dieses? Ich bin mir sicher, vieles wird euch bekannt vorkommen! Es gibt sicherlich einige unter euch, die der Meinung sind bis Weihnachten muss ALLES erledigt sein. Letzten Endes ist man es oftmals selbst…

Die Aufmachung des Buches finde ich ebenso gut gelungen, wie die unterschiedlichen Kurzgeschichten. Die Möhre in Weihnachtspapier vor dem Schlappohrhäschen ist mal etwas ganz anderes als Tannenbäume, Rentiere und schneeverschneite Weihnachtskulisse auf einem Buchcover. Mich spricht es an und zwar nicht nur, weil ich selbst vierfache Hasenmama bin, sondern auch, weil es für 14,95 Euro sogar ein Lesebändchen mit dazu gibt. Ich habe schon Bücher gelesen, die kosteten einiges mehr und die hatten keines. Dafür einen Extrapunkt.
Fazit: Die ideale Weihnachtslektüre für alle, die von gezwungener Besinnlichkeit die rote Nase voll haben.
© Ricarda Ohligschläger

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