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Mit ‘Martina Andre’ getaggte Artikel

Ich freue mich euch bereits jetzt Termine für die Wohnzimmerlesungen in 2013 bekanntgeben zu können:

02.03. Elke Pistor

06.04. Martina André liest aus “Flamme von Jamaika

20.07. Zoë Beck

07.09. Kim Schneyder liest aus “Manche mögen´s reicher”

26.10. Tanja Janz liest aus ihrem Buch “Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt

02.11. Sandra Henke

Im Moment sieht es ganz so aus, dass mindestens zwei weitere Termine folgen werden!! Lasst euch überraschen. Es kündigte sich bereits eine Wiederholungstäterin an. :-)

Im neuen Jahr wird es allerdings ein paar kleine Neuerungen geben. Eine davon wird der “Kartenvorverkauf” sein.
Sechs Wochen vor dem Lesungstermin werde ich die Lesung im Blog und auf der Facebookfanseite ankündigen.
Ihr habt dann die Möglichkeit euer Ticket direkt zu bestellen und auszudrucken.
Vorreservierungen werde ich keine mehr annehmen, damit jede(r) die gleiche Chance hat in den Genuss einer solchen Lesung zu kommen.
Ich denke, dass dies im Sinne aller ist und danke euch für euer Verständnis!

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Montag
- hatte ich ganz tollen Besuch von meiner Rehafreundin Michaela und ich hoffe, dass das nächste Wiedersehen bald folgt
- zum Abschluss des tollen Tages waren wir am Abend Pizza essen; zwei Stücke - den Rest aß der Mann am Dienstag

Dienstag
- hatte ich ein schönes Telefonat mit Kim Schneyder, die eventuell in 2013 zur Wiederholungstäterin bzgl. Wohnzimmerlesung wird
- Außerdem erhielt ich ebenso für eine Wohnzimmerlesung die Zusage von Martina André, die dann “Flamme von Jamaika” lesen wird

Mittwoch
- war ich mit meiner Freundin Heike frühstücken. Es war richtig schön!
- Außerdem erreichte ich den U120 (Unter 120 Kilo). Das bedeutet eine Gesamtabnahme von über 52 Kilo.
- am Abend musste ich ein paar dicke Tränen heulen, da mir das Ganze manchmal noch so unwirklich erscheint

Donnerstag
- war recht ereignislos

Freitag
- dagegen war der ereignisreichste Tag der ganzen Woche
- ich “feierte” den ersten Jahrestag meiner Antragsstellung für eine adipositaschirurgische Maßnahme
- ich probierte nach über 10 (es können auch viel mehr sein!) Jahren ein Kleid
- ich war beim Arzt wegen meiner Blutwerte
- schrieb ich mir Mails mit meiner Lebensretterin Steffi von Wolff, ohne die ich nie diesen Weg gegangen wäre
- aß ich Sushi
- bekam ich einen Blumenüberraschungsgruß
- war abends zu Gast bei Stefanie Leo, wo Jutta Wilke aus ihrem spannenden Buch “Schwarz wie Schnee” las

Samstag
- bekam ich meinen Laptop wieder
- musste ich einsehen, dass ich Videos vorerst nicht mehr drehen kann, weil der Laptop das nicht mehr packt :-(
- trank ich Sekt mit Rosmarinsirup
- begann ich dieses Buch

Sonntag
- fotografierte ich ein bisschen “November
- schrieb ich die längst überfällige Rezension zu diesem Buch
- sah ich abends diesen Film

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Wenn sich zwölf namhafte Autoren zusammentun, um einen historischen Roman zu schreiben, könnte das unter Umständen ein großes Chaos geben. Wenn diese zwölf Autoren ihren Schreibstil aber so gekonnt ineinanderfließen lassen wie in “Die vierte Zeugin“, dann wird es zu einem herausragenden Lesevergnügen.

In Köln wird 1534 die Tuchhändlerwitwe Agnes Imhoff angeklagt, den reichen Londoner Geschäftsmann Richard Charmann gemeinsam mit ihrem Ehemann Andreas betrogen zu haben.

Da ihr Ehemann aber unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, muss sie sich nun ganz allein dem Richter stellen. Die Beweislage ist erdrückend und Agnes Imhoff fürchtet um ihre Existenz.
Im Laufe des Prozesses fällt plötzlich ein ganz neues Licht auf ihren Ehemann, der ihr nichts als Schulden hinterlassen hat. So soll er Agnes bei geschäftlichen Angelegenheiten zur Unterschrift gezwungen und auch sonst nicht mit Schlägen und Drohungen halt gespart haben. Sogar als Trunkenbold war er in gewissen Kreisen bekannt.

Doch ist Agnes Imhoff wirklich unschuldig? Oder ist die bildschöne Frau, die nicht wenigen Männern den Kopf verdreht hat, ein gerissenes Weibsbild welches hinter ihrer makellosen Fassade eine Mörderin verbirgt? Und welche Rolle spielt Richard Charmann in diesem sich zum politischen Intrigenstück entwickelnden Prozess?

Bereits der Prolog hat mich durch seine faszinierende Weise in den Bann gezogen und ich fühlte mich binnen weniger Augenblicke mitten im Geschehen. Im Stile eines Kölner Stadtschreibers werden die wichtigsten Figuren kurz vorgestellt, um sie später in den einzelnen Kapiteln genauer unter die Lupe zu nehmen.

Im Fokus des Romans steht die Frage, ob man die Ehefrau für die Schulden ihres verstorbenen Mannes haftbar machen kann, wenn laut römischen Rechts ihre Unterschrift auf Geschäftspapieren keine Gültigkeit hat. Das wiederum gibt dem Leser einen interessanten Einblick in das Rechtssystem des 16. Jahrhundert.

An Agnes Imhoff sollte ein Präzedenzfall statuiert werden, der seine Kreise bis in die Königshäuser zog. Grundlage ist ein historisches Dokument, welches beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs schwer beschädigt wurde. Jeder der zwölf Autoren übernahm zwei Kapitel und hatte so die Möglichkeit dem Leser verschiedene Sichtweisen zu präsentieren.

Hätte man mir diesen Roman als “Einzeltäterwerk” vorgelegt, ich hätte ihn auch so angenommen, denn an keiner Stelle spürt man einen Riss oder eine Veränderung des Schreibstils. Nahtlos gehen die Kapitel in sich über und zeugen so vom Können der beteiligten Autoren.

Autoren wie Martina André, Heike Koschyk, Lena Falkenhagen und Peter Prange haben sich auf ein literarisches Experiment eingelassen und es mit Glamour gemeistert!
© Ricarda Ohligschläger

Weitere Gemeinschaftswerke aus dem Autorenkreis “Quo Vadis”

Die sieben Häupter

Der Zwölfte Tag

Die fünfte Nacht

Das dritte Schwert

 

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Buchmesse Tag 3

Dieser Morgen begann mit einem dicken Kuss von meinem Mann, den ich ganze zwei Tage nicht gesehen hatte und der mit Annika im Schlepptau nun endlich nachgekommen war. Zu viert fuhren wir dann zur Messe. Ich könnte diesen Satz jetzt so stehen lassen, aber diese Autofahrt war so crazy, dass sie eigentlich verfilmt gehört. :-)

Es begann damit, dass wir trotz Navigationsgerät irgendwie falsch fuhren. Karin wusste auch nicht wie wir fahren mussten, aber dass wir falsch fuhren hatte sie irgendwie im Gefühl. Von den hinteren Sitzen hörte ich immer nur ein “Nein, nicht da lang!”
An einer Ampel signalisierte Christoph dann einem Taxifahrer, dass er die Scheibe herunterkurbeln sollte. Der Inder tat das auch folgsam und wir fragten nach dem “Römertor”, denn das wäre unser Ziel gewesen. Die Auskunft des Taxifahrers verwirrte uns ein bisschen und Karin hatte wieder dieses “falsch” im Gefühl.

Kurze Zeit später fuhr ein Polizeiwagen neben uns und mein Mann erinnerte sich so spontan daran, dass die Polizei “Freund und Helfer” ist, dass uns drei Weibsen die Spucke wegblieb. Christoph hielt den Wagen nämlich kurzerhand an und fragte seelenruhig nach dem Weg. Der Beschreibung der beiden Polizisten nach fuhren wir dann zur Messe, als plötzlich wie aus dem Nichts erneut der indische Taxifahrer neben uns auftauchte und uns zu verstehen gab, dass er vorhin gedacht hat wir wollen zum Römer statt zum Römertor. So hieß nämlich unser Parkhaus. Der Römer jedoch ist das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main. (Ich weiß, dass sich das jetzt sicher viel nüchterner liest als es war, aber ich muss schon wieder Tränen lachen!)

Wir vier waren nicht mehr zu halten. Die Situation war zum Brüllen komisch und trotz einer total chaotischen Fahrt durch Frankfurt kamen wir gegen halb zehn auf dem Messegelände an.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass wir beim Parken so von einer Porschefahrerin abgelenkt waren, dass wir am Abend etwas länger nach unserem Auto suchen mussten, da sich keiner von uns dreien (Annika, Christoph und ich) gemerkt hatte auf welchem Parkdeck wir geparkt hatten. Glücklicherweise war es wieder einmal Karin, die uns per Telefon rettete. Sie ist und bleibt die Orientierungsqueen, denn ohne sie hätten wir uns tausende Male verlaufen und würden heute noch das Auto suchen.

Zurück zur Messe: In Halle 3.0 trafen wir uns mit Sandra und machten uns weiter auf den Weg zur Buchvorstellung von Zoran Drvenkar. Dank Mediathek kann man diese hier anschauen, falls man nicht live dabei sein konnte. Zoran Drvenkar machte uns alle sehr neugierig auf sein Buch “Der letzte Engel” und obwohl ich nicht so der Fantasyfan bin, werde ich es mir demnächst kaufen. Schaut euch die Sendung an und ich schwöre euch, dass ihr ebenso Lust auf das Buch bekommen werdet. Außerdem könnt ihr euch dann von der sympathischen Art des Autors selbst überzeugen.

Christoph und ich besuchten im Anschluss Sandra Henke bei ihrer Signierstunde. Erst als wir direkt vor ihr standen bemerkte sie uns und somit war die Überraschung gelungen. Ich ließ mir von ihr “Opfer der Lust” signieren und wir verabredeten uns anschließend auf einen Kaffee.
Sandra war total glücklich über ihre erfolgreiche Signierstunde und strahlte mehr denn je. Und im nächsten Jahr werden dann hoffentlich meine Autorenfotos von ihr bei “Mira” zu sehen sein. :-)

Ursprünglich wollte ich an diesem Samstag auch zum “Lovelybooks” – Treffen gehen, aber ich musste zwischendurch einfach raus aus der Masse. Das Gedrängel am Samstag machte mir kurze Zeit sehr zu schaffen. Und da ich erst im Sommer umgekippt bin…

Ich bin dann in die Halle des Gastlandes Neuseeland, in der ich mir mit meinem Mann eine kleine Präsentation ansah. Anschließend hatte ich noch eine spontane Verabredung mit Barbara Lechner. Zusammen sahen wir den Tänzern draußen auf der Bühne zu und hatten dabei sehr viel Spaß! Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, dass ich wegen der Bücher zur Messe fahre…

Die Zeit verrann am Samstag wie im Flug. Beim Mittagessen sah ich eine Frau und dachte immer nur: “Die kennst du!”, wusste aber nicht genau den Namen. Am nächsten Morgen im Bus saß sie neben mir und es stellte sich heraus, dass es C.M.Singer war. Dazu im nächsten Bericht mehr…
Irgendwann mussten wir uns von Sandra und Karin verabschieden. Als kleines Trostpflaster trafen wir dann zu dritt auf Martina André und Beatrix Mannel, und wieder einmal gab es einen gemeinsamen Kaffee. Beide sind Mitglied bei DeLiA und im nächsten Jahr schon werde ich sie auf dem dortigen Treffen wiedersehen.
An dieser Stelle möchte ich euch Martinas Buch “Die Teufelshure” ans Herz legen. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ein vielfältiges Leseabenteuer mit einer ganz besonders aufregenden Hauptfigur!

Der Messetag endete dann mit der bereits oben erwähnten Autosuche und dann ging es ins Hotel. Von dort aus ging es nach einer kurzen Pause in ein Restaurant, was mir Sandra Henke empfohlen hatte, denn wie es der Zufall wollte war sie in der Nacht zuvor im selben Hotel untergebracht.

Bei “Da Michele” gab es dann endlich auch ein Eis für mich, denn ich hatte schon seit Tagen Appetit darauf, weil man auf der Messe ständig an den “Möwenpick” – Ständen vorbei läuft. Und dieses Eis war kein Eis, sondern eine Offenbarung. Gott, war das lecker! Wenn ihr also in Frankfurt seid geht in dieses Restaurant. Auch die Tortellini (irgendwas mit Überraschung vom Chef; da müsst ihr mal auf der Karte schauen – die müsst ihr essen) sind sehr zu empfehlen und der Wein, und nicht zu vergessen das Ambiente!

Nach dem Restaurantbesuch machten wir einen Minispaziergang zurück zum Hotel und besuchten auf einen letzten Schluck die Hotelbar.
Der dritte Tag bescherte mir aber trotz meiner zwei Gläser Wein keine ruhige Nacht, denn so langsam quälten mich meine Waden und ich hätte in dieser Nacht sehr viel für ein heißes Bad gegeben um die Schmerzen wenigstens ein bisschen zu lindern. Ansonsten war ich eigentlich fit, aber DAS war nicht so schön. Nach nur vier Stunden Schlaf war die Nacht vorbei und ein letzter Messetag stand bevor, der mit einem gemütlichen Frühstück begann.
(Tipp- und Kommafehler sind beabsichtigt und ein Zeichen meiner außerordentlichen Kreativität!)

Die Fotos der Autorentreffen könnt ihr auf meiner Herzgedanke – Fanseite sehen.
© Ricarda Ohligschläger

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Im Sommer 2008 bricht ein Team aus Geophysikern – darunter Viktoria Vanderberg – auf um dem Geheimnis von Tunguska zu erforschen. Nach einem Zwischenfall rettet Leonid Aldanov Viktoria das Leben. Er ist der Nachfahre großer Schamanen und verspricht Viktoria seine Hilfe, weil auch seine eigene Geschichte im Rätsel von Tunguska verwoben ist.

Erzählt wird die Geschichte immer abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Dies trägt zwar etwas zur Verwirrung bei, aber dadurch trägt sich die Spannung durch jedes einzelne Kapitel.
Die Charaktere fließen nach und nach alle in die Handlung mit ein und so hatte ich beim Lesen auch keine Schwierigkeiten mir alle Personen im Zusammenhang zu merken, auch wenn es viele russische Namen sind. Zur Unterstützung findet man am Ende des Buches auch ein Personenverzeichnis, welches aufgeteilt ist in Gegenwart und einen historischen Teil.
Die eher mystische Stimmung wird immer wieder aufgelockert durch die leidenschaftlichen Begegnungen von Viktoria und Leonid. Das Werben Kissankas um Leonard kann man dagegen mit einem Augenzwinkern als eher aufdringlich betrachten.
Da ich ja eher ein Fan von Liebesgeschichten bin empfand ich diese Abwechslung als sehr angenehm und habe die Handlung rund um die Forschungen eher als Beiwerk betrachtet. Fans mystischer Romane werden diesen Aspekt wohl eher genau umgekehrt erwähnen.
 
Besonders fasziniert haben mich die Abschnitte in den die Schamanen ihre Fähigkeiten zeigen konnten, so z.B. bei der Heilung des kleinen Mitja. Mein Interesse zu diesem Thema ist geweckt und Russland ist mir ebenso wieder ein Stück näher gerückt.

Fazit:
Martina André legt mit ihrem Buch „Schamanenfeuer“ ein sehr gut recherchiertes  Leseabenteuer vor. Ihre Figuren sind facettenreich und glaubwürdig. Die Handlung ist von vorne bis hinten schlüssig. Fiktion und Fakten sind spannend und mitreißend miteinander verknüpft.
Der geballte Genremix sorgt für eine – im wahrsten Sinne des Wortes – explosive Mischung!!

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