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Mit ‘Anette Göttlicher’ getaggte Artikel

Auch in diesem Jahr möchte ich die Kategorie “Wochenrückblick” beibehalten und hoffe, dass ich sie etwas regelmäßiger füllen kann. Die Form wird sich eventuell ab und an mal ändern.

Die beste Nachricht der Woche: Anette Göttlicher schreibt wieder. Das kündigte sie am 02.01 auf ihrer Facebookseite an.

Das Rezept der Woche: Lemon-Curd. Ich fürchte es endet mit dieser leckeren Zitronencreme genau so, wie mit dem Basilikumsirup im letzten Jahr: ich werde süchtig danach und stecke zum Ende des Jahres alle meine Lieben mit dieser Leidenschaft an!

Abgebrochen habe ich “Winter der Welt” von Ken Follett, weil ich mich der zweite Teil seiner Jahrhundertsaga leider nicht so packen konnte wie der erste Teil: “Sturz der Titanen

Verschlungen habe ich dagegen an einem Stück: “Kein Kind ist auch (k)eine Lösung“.

Fotografiert habe ich in dieser Woche die Töchter meiner Freundin Heike. Anschließend waren wir lecker Eis essen.

Mein Mann und ich waren im Baumarkt, wo wir die Qual der Wahl zwischen Laminat und Fliesen hatten.

Außerdem habe ich feststellen müssen, dass 50 000 Wörter eine ganze Menge sind!

012013

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Die Luft ist raus. Bei Marie und Paul. Aber eindeutig nicht bei Anette Göttlicher.

Ich bin stinksauer. Soll es das jetzt etwa wirklich gewesen sein? Ist ja toll, dass Marie ihr Glück endlich gefunden hat und schon zum zweiten Mal schwanger ist, aber wie soll ich jetzt ohne Marie und Paul auskommen? Die Serie noch ein drittes Mal lesen?

Wenigstens mit Marie muss es doch weitergehen. Sie könnte doch im sechsten Band beispielsweise einen süßen kleinen Sohn bekommen und ihre Fotojobs immer mehr ausbauen. Oder wieder in die Berge fahren… 

Anette Göttlicher hat mich mit “Mensch, Paul!” glücklich und unglücklich zugleich gemacht. Marie hat endlich ihren festen Platz neben Jan gefunden. Paul spielt zwar immer noch eine Rolle in ihrem Leben, aber er hat nicht mehr die Kraft ihr richtig gefährlich zu werden.

Maries Tochter Franzi sorgt jetzt für Wirbel! Der kleine blonde Sonnenschein lässt Marie Gefühle entdecken, die sie so vorher noch gar nicht kannte.

Da zieht Paul auf der anderen Straßenseite ein und Marie freundet sich gewissermaßen unbeabsichtigt mit seiner Freundin Natalie an. Nun sorgt Franzi nicht alleine für Aufregung….

Die Luft ist raus. Bei Marie und Paul. Aber eindeutig nicht bei Anette Göttlicher. Lockerflockig und lebensecht, wie eh und je, schreibt sie auch im fünften Band über Maries Gefühlswelt, als wäre es die eigene. Die Autorin nimmt weiterhin kein Blatt vor den Mund und lässt Liebe und Lust nicht durch kryptische Umschreibungen aufleben.

Die negativen Stimmen á la langweilig und Marie nervt etc. kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Was soll auch groß passieren außer dem Leben, welches die Autorin hier realistisch und lebendig beschreibt. SO ist es. Manche Menschen beschäftigen uns nun einmal über Jahre, obwohl sie es nicht verdient haben.
Ich weiß, wovon ich rede. Vielleicht mag ich genau daher Marie so sehr, weil ich so einiges mit ihr gemeinsam habe.

Und auch die Autorin hat so etliches mit Marie gemeinsam. Es war für mich nicht verwunderlich, dass die kleine Tochter blond und blauäugig ist und Marie gerne fotografiert. :-) (Ich wage auch mal zu behaupten, dass sie es selbst ist, die auf dem Cover posiert.)

Das alles macht diesen Band noch etwas “göttlicher” für mich und ich möchte mich auf diesem Wege bei der Autorin für viele, nette Lesestunden bedanken.
Danke für Paul. Für Marie. Für die vielen Momente an dem ich das Lachen nicht mehr unterdrücken konnte und komische Blicke im Bus erntete. Danke für die Augenblicke, in denen ich mich wiederfand.

Fazit: Maries Tagebuch hinterlässt garantiert ein warmes Gefühl im Bauch. Vom Schmachten, Seufzen und vor allen Dingen wegen seiner Charaktere, die direkt ins Herz gehen.
© Ricarda Ohligschläger

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Anette Göttlicher findet auch im vierten Band die passenden Worte, um eine alte Liebe aufleben zu lassen

“Paul darf das!” heißt der vierte Teil von Maries Tagebuch, in dem sie von ihrer großen Liebe Paul schreibt, über ihn schimpft und ihn vermisst.

Obwohl sie mittlerweile seit einem Jahr glücklich mit Jan ist und beide sogar immer häufiger von einem Kind sprechen. Eigentlich könnte alles so einfach sein, wären da nicht die Momente einer ungestillten Sehnsucht nach Paul.
Und plötzlich taucht er wieder in ihrem Leben auf und wirbelt alles erneut durcheinander.
Die Zeit heilt Maries Wunden nicht und daher ist sie direkt wieder Feuer und Flamme, als Paul unverhofft vor ihr steht.

Anette Göttlicher findet auch im vierten Band die passenden Worte, um eine alte Liebe aufleben zu lassen. Ohne sich zu wiederholen. Maries Gewissensbisse, ihre Zerrissenheit und ihren Wunsch einfach nur glücklich zu sein, sind so real beschrieben, dass man sich ständig fragt, wie viel Anette in Marie steckt bzw. umgekehrt.

Die Reihe um Marie und Paul ist so gekonnt aus dem Leben gegriffen, dass man das Buch partout nicht aus der Hand legen kann. Manchmal darf Paul zwar ein bisschen viel und man möchte Marie gerne ein bisschen wach rütteln, doch letzten Endes findet sie ihren Weg.

Ich wiederhole mich ungern, aber in diesem Band hat mich die Autorin mit ihrem Schreibstil erneut begeistert und mittlerweile hat sie einen sicheren Platz unter meinen Lieblingsautorinnen!

Ich bin bekennender Marie und Paul – Junkie. :-)
© Ricarda Ohligschläger

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Der unnachahmliche Schreibstil von Anette Göttlicher macht dieses Buch zu einem “must-have” und beweist, dass nicht nur Kondome das Prädikat “gefühlsecht” verdient haben.

Irgendwann habe ich schon einmal Maries Tagebücher gelesen.  Damals noch einzeln und da vor einigen Tagen der mittlerweile fünfte Band erschienen ist, wollte ich noch einmal Maries Liebesleben aufleben lassen.

“Wer ist eigentlich Paul?”, “Sind sie nicht  alle ein bisschen Paul?” und “Aus die Maus”, ein Marie und Paul –  Marathon lag also vor mir und ich befürchtete noch ein klitzekleines bisschen,  dass es mir schnell zu viel werden könnte. Aber nun ist das eingetreten, wovor ich
mich noch viel mehr gefürchtet habe. Ich habe mittlerweile sogar Band vier (“Paul darf das!”) gelesen und Band fünf (“Mensch, Paul!”) lässt immer noch auf sich warten!

Dabei würde ich doch so gerne weiter von Marie und Paul lesen. Worum geht es dabei eigentlich?

Es geht um die Liebe. Die Liebe zwischen Paul und Marie. Wobei die Liebe von  Marie zu Paul eindeutig stärker zu sein scheint, als die von Paul zu Marie.

Er ist der einsame Wolf, der sich nicht binden mag. Blond,  sexy, sehr attraktiv und mit den süßesten Lachfältchen, die Marie je gesehen
hat. Marie hingegen ist das, was man durchaus eine gestandene  junge Frau nennen darf. Sie hat eine lange Beziehung mit Max hinter sich, der
jetzt genauso zu ihrem Freundeskreis gehört wie Vroni, Beate und Co.

Eigentlich ist alles ganz normal, bis sie sich Hals über Kopf in Paul verliebt und von da an fahren ihre Gefühle Achterbahn, denn Paul hält Verabredungen  nicht ein, meldet sich wochenlang nicht und raubt ihr ansonsten den Verstand.  Denn eines ist definitiv gut an Paul: der Sex mit ihm ist toll und lässt Marie  ganz unanständig werden. Marie fühlt sich begehrt, leidenschaftlich und sexy.  Aber eben nur mit Paul, doch wie schon erwähnt, der lässt sie ziemlich oft allein.

Theoretisch könnte man jeder 14jährigen wortlos dieses Buch in die Hand drücken und hätte ihr mehr über die Liebe erklärt, als es ein
ganzer Abend, voll mit lauter Erklärungen über das Leben und die Liebe an sich, je vermag.

Das Teeniemädel wüsste nach der Lektüre alles über die dazugehörigen Schmetterlinge, erste Küsse, erste Dates, Tränen, unerfüllte Wünsche, Sehnsüchte, heiße Nächte, wilden Sex, unbändige Leidenschaft und große Enttäuschungen.

Praktisch gesehen würde ich damit besser noch warten bis das Mädel 16 ist, denn Anette Göttlicher nennt die Dinge beim Namen und das
manchmal sehr direkt. Jedoch nicht zu direkt und das macht eben die Mischung aus, die ich in diesem Zusammenhang als perfekt beschreiben würde.

Einmal vergräbt Paul seinen Kopf unter Maries Rock, ein anderes Mal sehnt sich  Marie sehr danach ihre Zunge …

Und wieder ein anderes Mal wir es sehr lustig, als sie probehalber ohne etwas drunter ihren Mantel ausführt oder sie sich in der
Dusche eines Lovers einsperrt.

Und manchmal möchte man Marie auch schütteln und ihr sagen  “He, lass das doch nicht mit dir machen!” und fragt sich gleichzeitig
wie oft man selbst diesen “kleinen Schüttler” hätte gebrauchen können. Hatte man nicht selbst schon diese Phasen, in denen man alles getan
hätte, um diesen einen Typen zu bekommen?

Ganz ehrlich sind mir bei der Lektüre dieses Buches so einige verflossene Liebeleien wieder in den Sinn gekommen und ich kann damit
nur den Klappentext bestätigen, dass jede Frau ein kleines bisschen Marie in sich entdecken wird.

Ich möchte Anette Göttlicher ein großes Kompliment aussprechen. Sie hat wirklich alle Eventualitäten der Liebe in “Maries Tagebuch”
vereint und es war an keiner Stelle langweilig. Obwohl mir die Story ja bereits bekannt war, habe ich mich noch einmal sehr wohl gefühlt in Maries Welt. Ich habe mit ihr gelitten, gelacht und ihr auf der Suche nach der großen Liebe die Daumen gedrückt, habe geweint und mit ihr gehofft.

Fazit: Der unnachahmliche Schreibstil von Anette Göttlicher macht dieses Buch zu einem “must-have” und beweist, dass nicht nur Kondome
das Prädikat “gefühlsecht” verdient haben.
© Ricarda Ohligschläger

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