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Archiv für die Kategorie ‘Lesungen’

Lesungen 2013

16.01.2013 Laura Wullf las aus ”Leiden sollst du” in Düsseldorf
22.02.2013 Andrea Schacht las aus ”Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt” in Frechen
02.03.2013 Mörderisches Vergnügen in Köln
16.03.2013 Wohnzimmerlesung mit Elke Pistor
25.04.2013 Eröffnungslesung im Rahmen der DeLiA – Liebesromantage in Iserlohn mit Micaela Jary, Eva Völler und Iny Lorentz
27.04.2013 Lange Lesenacht im Rahmen der DeLiA – Liebesromantage in Iserlohn u.a. mit Kerstin Gier und Deana Zinßmeister
13.05.2013 Kerstin Gier gab ein “Best of Mütter-Mafia” in Köln
15.05.2013 Nina George “Das Lavendelzimmer” in Erkrath

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Eine Thrillerlesung ist immer etwas Besonderes und wenn es sich dabei noch zusätzlich um eine Premierenlesung handelt, dann ist es umso aufregender. Nachdem ich die Autorin Laura Wulff (Sandra Henke) am Mittwoch zuhause besucht hatte, fuhren wir gemeinsam nach Düsseldorf zur Präsentation ihres Thriller “Leiden sollst du“.
Ich gebe zu, dass ich teilweise aufgeregter war als die Autorin selbst, die souverän und profilike ihr Publikum in den Bann zog. Doch zuerst stellte der MIRA – Vertriebsleiter Herr Fredebold die Autorin auf charmante Weise vor.
Laura Wulff hatte sich für die Lesung genau die richtigen Stellen herausgesucht, um ihr Publikum zu fesseln. Spannungsvoll und mit dem Talent das Publikum neugierig auf mehr zu machen, las sie Textpassagen vor, die die Hauptfiguren Daniel und Marie Zucker soweit beschrieben, dass man sie etwas ”kennenlernen” konnte.
“Leiden sollst du” ist der Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe im MIRA – Taschenbuch – Verlag.

Nach einer kurzen Pause, in der sich viele Gäste bereits zum Signieren nach vorn zur Autorin kämpften, ging es dann in einen weiteren Abschnitt des Buches und in dem wurde es beängstigender und blutiger.
Und wie es meistens so ist auf solchen Lesungen: wenn es richtig spannend wird, klappt die Autorin das Buch zu und empfiehlt ”Selber lesen!”.
So war es auch bei dieser Lesung. :)

Mir hat die Lesung sehr gefallen! Sie war mit ca. 60 Gästen sehr gut besucht und die Buchhandlung Grauert hatte einen sehr schönen Platz für die Lesung ausgewählt.

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Noch mehr Bilder der Lesung gibt es hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=eWimdL_USPs (Video der Buchhandlung Grauert)

Bericht und Fotos: © Ricarda Ohligschläger

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Nicholas Sparks
27. April 2012 in der Mayersche Buchhandlung Königsallee 18 40212 Düsseldorf

Markus Marie Profitlich
liest aus ”Stehaufmännchen” 11. Mai 2012, 20:00 Uhr in der Buchhandlung Moewes Hahnenstrasse 32 50171 Kerpen

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LitCologne in der Lanxessarena

Zum literarischen Gemetzel trafen sich gestern Abend ca. 4400 begeisterte Krimifans in der Kölner Lanxessarena.

Frank Schätzing moderierte die wohl größte Krimilesung, die musikalisch vom Rundfunkorchester des WDR eingeleitet wurde.

Ob Mord in der Provinz, fast schon komödiantisch dargestellt durch die “literarische Boygroup” Volker Klüpfel und Michael Kobr, oder angesagte deutsche Psychothriller.

Claudia Michelsen und Matthias Brandt lasen u. a. aus dem aktuellen Roman der Autorin Petra Hammesfahr “Die Schuldlosen” und bewiesen dabei, dass VORlesen längst nicht langweilig sein muss.

Für die Zuhörer wurde eine abwechslungsreiche Mischung geboten, die seinesgleichen sucht.

Zwischendurch begleitete das Orchester durch 50 Jahre James Bond und leitete somit ein heiteres Krimiratespiel ein.

Als Preis gab es anschließend den für mich eigentlichen Höhepunkt: Sebastian Fitzek.
Dass sich dieser vor derartiger Kulisse in Bestform präsentierte, davon war auszugehen. Aber Fitzek übertraf sich selbst und präsentierte seinen Fans nicht nur eine dramatische Geiselnahme, sondern auch die Premiere des Kinofilmtrailers zu seiner Verfilmung von “Das Kind”.

Es war ein großartiger Abend und ein toller Rahmen für eine der besten Lesungen, die ich je erleben durfte.

Hier gibt es übrigens einen kleinen Beitrag des WDR zur Lesung: klick mal :-)
 © Ricarda Ohligschläger

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Fast genau ein Jahr ist es her, dass ich Kerstin Gier auf einer ihrer Lesungen in humorgefüllter Aktion erleben durfte. Umso ärgerlicher für mich war es, dass sie ihre derzeitige Lesereise so gar nicht in die Nähe meines Wohnortes führte. Aber ich verstehe ja, dass andere Leserinnen auch ein Scheibchen von ihr abhaben möchten.
Ein ganz kleines bisschen jedenfalls. :-)

Noch am Mittwoch stöberte ich auf ihrer Website und unterhielt mich mit meinem Mann darüber, ob Dortmund nun zu weit ist für einen spontanen Lesungsabend oder nicht.

Im Laufe des gestrigen Tages ging diese Unterhaltung dann per SMS weiter und irgendwann waren wir beide an dem Punkt: “Also wenn Thalia noch Karten für heute Abend, dann…”

Um sechzehn Uhr hatte ich dann Gewissheit, es gab noch Karten. Sechzehn Uhr zehn simste ich dann meine Freundin Heike an, ob sie superturbomegaspontan Lust auf eine “g”ierisch gute Lesung hat. Hatte sie und, dass es nach Dortmund geht, schrieb ich ihr dann aber doch lieber erst in der Folgemail.

Kurz nach siebzehn Uhr schwebte ich in freudiger Erwartung aus dem Büro, um mich nur kurze Zeit später im heimischen Bad wiederzufinden. Nach einem Spaziergang durch die Abteilung “dekorative Kosmetik” meines Badezimmerschränkchens ging es dann auch schon wieder zur Tür hinaus.

Die Fahrt nach Dortmund verging wie im Flug, bis auf die gefühlten einhundertvierundzwanzig Mal, als wir fürchten mussten: “Jetzt ist wirklich Stau!”

Zwischendurch schrieb ich mir noch mit Kerstin höchstpersönlich Nachrichten, die sich sorgte, dass wir noch Karten bekommen würden. Aber da wir das ja vorher abgesichert hatten, konnte ich sie beruhigen. Sie hatte halt Angst, dass wir den Weg völlig umsonst fahren.

Sie schrieb mir dann, dass sie momentan durch Dortmund irren würde und kam nur zwei Minuten nach uns in der Buchhandlung an. Nach einem Miniplausch verschwand die dann kurz hinter die Kulissen. Nun stand einem tollen Abend nichts mehr im Weg. Außer vielleicht die Schlange vor der Damentoilette.:-)

Um zwanzig Uhr startete Kerstin Gier dann den Angriff auf die Bauchmuskeln ihrer vielen Zuhörerinnen und zwei, drei (?) Zuhörer. Augenblicklich wurde es mucksmäuschenstill. Die Stille jedoch hielt nicht lange an, denn Kerstin sorgte mit ihrem erfrischenden Erzählstil direkt für etliche Lacher, als sie einen kurzen Einblick ihrer bisherigen Lesereise gab.

Anschließend gab sie eine kleine Einführung in ihr neues Buch “Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner” und sprach über die Liebe. O- Ton: Die Liebe ist wie ein Tsunami, du kannst nichts dagegen tun.
Mit der Brille auf der Nase nahm schließlich der gelesene Teil der Lesung seinen Lauf. Obwohl ich das Buch erst in dieser Woche selbst gelesen hatte, hatte ich manchmal arg damit zu kämpfen meine Lachtränen unter Kontrolle zu halten. Nicht nur, dass ich Kerstins Stimme eh ganz toll finde (Wohlfühlzuhörglücksstimme!), nein sie besitzt auch die Gabe ihr Publikum durch eine Vielzahl von Stimmlagen und Dialekten(!) zum Lachen, Schreien, Kichern und Klatschen zu bringen. So imitierte sie im Folgenden einen schmierigen Kondomtester, eine ältere Dame mit losem Gebiss, einen kölschen Taxifahrer, eine Krankenschwester mit Vorliebe für kölsche Sprachverirrungen und eine junge Frau aus Süddeutschland.

Mir wurde schnell klar, dass ich mir das Hörbuch, welches Kerstin Gier im Moment selbst einliest nach Veröffentlichung am 06.12. noch einmal anhören werde.

Nach der Lesung gab es dann wieder die obligatorische Schlange, an der sich zahlreiche Besucher anstellten, um sich ihr signiertes Exemplar eines Buches der Autorin zu holen. Ich hatte lediglich meine Kamera dabei, da mir Kerstin das Buch bereits mit der Post zugesandt hatte.

Ganz zum Schluss knipste ich ein paar wunderbare Erinnerungsfotos an einen wundervollen und gierisch guten Abend. Heike und mein Mann haben sich mindestens genauso gut amüsiert wie ich, was nicht nur an den Cocktails lag, die es zur Eintrittskarte dazu gab.

Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Lesung mit Kerstin Gier und wünsche mir im nächsten Buch einen indischen Kuhdompteur. Und sei es nur wegen des Dialektes. :-)

Da ich weiß, dass einige schon auf den Bericht warten, mach ich es mal kurz: Tippselfehler sind meiner Kreativität zuzuordnen. :-)
© Ricarda Ohligschläger

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